Sprache ist … Kommunikation, Vielfalt und Kultur, immer und überall, laut und leise, Hand und Fuß | Sprache ist … J.W. Goethe, Elfriede Jelinek, Simone de Beauvoir und Theodor Fontane. Bildende und Darstellende Kunst, Symbolik, Mimik und Gestik | Sprache ist aber auch …Spaß, Verständigung und Verständnis, Freundschaft und Liebe. | Sprache ist so wichtig, dass ihr vom 18. bis zum 26. Mai 2019 ein bundesweites Festival gewidmet wurde.

Durch die »Woche der Sprache und des Lesens 2019« wollen auch wir in Angermünde positive Akzente setzen und Angehörigen unterschiedlicher Generationen die Chance geben, den vielfältigen Reichtum der Sprache zu erleben und sie gemeinsam zu entdecken. Vom 22.05. – 25.05. wird es ein tolles Angebot in Angermünde geben. Das Programm ist frisch, vielschichtig und spannend. Bürger und Bürgerinnen jeden Alters werden für sich etwas entdecken.


Die in Berlin-Neukölln 2006 gestartete „Woche der Sprache und des Lesens“ findet 2019 erstmals in ganz Deutschland statt. Sie ist ein Modul des Modellprojekts „Dialog - Aufbruch aus Neukölln“, organisiert vom Verein Aufbruch Neukölln e.V. Gefördert wird das Modellprojekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Die Schirmherrin ist Deutschlands First Lady Elke Büdenbender. Kazım Erdoğan, Vorsitzender des Vereins Aufbruch Neukölln e.V. und Träger des Bundesverdienstkreuzes für sein Engagement in der Integrationsarbeit in Neukölln, initiiert mit "Dialog – Aufbruch aus Neukölln" ein deutschlandweites Projekt. Das im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" geförderte Projekt hat als Hauptziel, Kommunikation und Dialog als verbindendes, friedensstiftendes Werkzeug unserer Gesellschaft anzubieten, ihren Wert zu stärken, erlebbar zu machen und damit die Demokratie in Deutschland zu fördern. Weitere Informationen gibt es unter www.dialog-aufbruch.de//sprachwoche

2019 rief Neukölln zur bundesweiten „Woche der Sprache und des Lesens“ auf. Kena Hüsers, die an der Sprachwoche in Neukölln 2012 mit ihrer plattdeutschen Theatergruppe teilgenommen hatte, war begeistert, als Tanja Dickert (Mitorganisatorin der Sprachwoche NK) sie ansprach und fragte, ob sie nicht Lust hätte, dieses Event in Angermünde zu organisieren. Im Januar sprach Kena Hüsers mit Nadine Celinger von der Wohnungsgenossenschaft Uckermark eG Angermünde, ob sie dabei sei und auch Nadine Celinger war gleich begeistert. Gemeinsam gingen die beiden Frauen zum Bürgermeister, der ebenfalls von der Idee überzeugt war. Nun mussten weitere Kooperationspartner*innen gefunden werden. Auch hier rannten die beiden Frauen offene Türen ein. Nachdem die freischaffende Künstlerin Moni Stehberger, die auch Mitglied des Impro-Theater Uckermark ist, und Uwe Hanisch-Tornow für das Projekt gewonnen werden konnten, bildete sich innerhalb von zwei Wochen eine Kooperation von 13 Kooperationen Projektpartner*innen: Christina Greßmann (Tanz- und Fitnesstrainerin), Uwe Hanisch-Tornow (Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“), David Drochner (Drochner Sehzentrum), Johannes Kerstenhold (Musiker), Marianne Beise und Dr. Stephan Diller (Uckermärkische Literaturgesellschaft e.V.), Christin Neujahr und Frederik Bewer (Stadt Angermünde), Moni Stehberger (freischaffende Künstlerin und Mitglied des Impro-Theaters Uckermark), Abbas Albukhari (Webdesign), Ute und Andreas Ludwig (rund-UM-photo), Wildblume – Naturkost & Bistro, Kena Hüsers (Schriftstellerin), Nadine Celinger (WG Uckermark).


Diese Kooperationspartner*innen haben sich regelmäßig im Jugendzentrum „Alte Brauerei“ getroffen, um gemeinsam die „Woche der Sprache und des Lesens“ zu organisieren. Mit der Idee gewannen die Projektpartner*innen im März den dritten Platz bei der IHK-CityOffensive Ostbrandenburg. Die Akteure sprachen nun Künstler*innen in Angermünde und Umgebung an, ob sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen. Auch hier gab es kaum eine Absage und wenn, dann mit großem Bedauern und mit starken Interesse beim nächsten Mal dabei zu sein. „Ich bin immer noch begeistert, wie leicht es war, Freischaffende zu finden, die teilnehmen wollten und wie das ganze Team zusammengearbeitet hat. Es flutschte irgendwie von Anfang an“, sagt Kena Hüsers. „Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt“, fügt Nadine Celinger mit einem verschmitzten Lächeln hinzu.

Uwe Hanisch-Tornow vom Jugendzentrum „Alte Brauerei“ sagt: Aus einer guten Idee, mit aktiven Menschen in unserer Stadt ein gemeinsames Projekt zu organisieren, hat Interesse bei mir geweckt.“ Moni Stehberger, freischaffende Künstlerin und Mitglied des Impro-Theaters Uckermark: „Es ist toll mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt und ins Gespräch zu kommen. Für mich persönlich ist der Ausdruck der nonverbalen Sprache wichtig. In unserer schnelllebigen Zeit wird oft vergessen, sich gegenseitig in die Augen zu gucken, sich Zeit für einander zu nehmen. Dafür ist die Sprachwoche perfekt geeignet.“ Flyer anbei. Bitte im Flyer berücksichtigen. Dort steht Kathrin Große als Projektpartnerin. Es ist aber Moni Stehberger. Des Weiteren hat sich die Veranstaltung am Sonnabend geändert. Roland Schulz liest nicht im Atelier in der Brüderstraße. Er liest (gleiche Zeit) im Hotel 1912, Bahnhofsplatz 3.